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Bist du auf der Suche nach einer Hardware-Wallet, um Bitcoin oder andere Kryptowährungen abzusichern? Hardware-Wallets schützen deine privaten Schlüssel, indem sie offline und außer Reichweite von Börsen oder potenziell manipulierten Endgeräten wie Laptops oder Smartphones gespeichert werden. Neben der höheren Sicherheit sollten sie auch einfach und benutzerfreundlich sein, sodass Selbstverwaltung für möglichst viele Menschen zugänglich wird. Kurz gesagt: Du solltest weder deinem Computer oder Smartphone vertrauen, noch ein Experte in Kryptografie sein müssen, um deine Coins sicher zu verfahren – zwei Herausforderungen, die mit einer guten Hardware-Wallet gelöst werden.
Natürlich sind wir als Hersteller der BitBox Hardware-Wallet bei direkten Empfehlungen etwas voreingenommen. Allerdings sind nicht alle Hardware-Wallets wirklich miteinander vergleichbar. Während es natürlich immer kleinere Unterschiede in Bezug auf Funktionen oder Design geben wird, die oft eine Frage der Geschmackssache sind, gibt es einige Aspekte, die für die Sicherheit und die Nutzererfahrung entscheidend sind. Im Folgenden gehen wir auf vier solche Aspekte ein, auf die beim Kauf einer neuen Hardware-Wallet unbedingt geachtet werden sollte.
Sicheres Display
Der wichtigste Aspekt jeder Hardware-Wallet ist die Möglichkeit, Transaktionen unabhängig vom verwendeten Computer oder Smartphone zu überprüfen. Zur Erinnerung: Der Zweck der Hardware-Wallet besteht darin, diesen Geräten nicht vertrauen zu müssen, da sie eher manipuliert oder mit Malware infiziert sein könnten. Hat sie kein eigenes Display, muss letztlich aber wieder dem Endgerät vertraut werden, dass z.B. keine Transaktionen manipuliert werden – was die Hardware-Wallet im Grunde nutzlos macht.
Im folgenden Beispiel möchte Bob eine Transaktion an Alice senden. Sein Laptop hat jedoch andere Pläne und liefert der Hardware-Wallet stattdessen eine manipulierte Transaktion an Carol. Dank des eigenen Displays erkennt der Nutzer diesen Manipulationsversuch direkt und kann die Transaktion ablehnen, bevor diese signiert wird.
Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, Transaktionsdetails und Empfangsadressen direkt auf dem sicheren Display der BitBox zu überprüfen, da so Fehler oder Manipulationsversuche entdeckt werden können. Wir empfehlen dringend, eine Hardware-Wallet mit eigenem Display zu kaufen, denn ohne diesen essentiellen Sicherheitsaspekt besteht kaum ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Software-Wallets.
Erfahre mehr darüber, warum Hardware-Wallets ein Display benötigen, in unserem Artikel zum Thema.
Open Source Everything
Bitcoin ist als sicheres und unabhängiges Zahlungssystem vollständig Open-Source – und dasselbe sollte auch für deine Hardware-Wallet gelten! Open-Source zu sein bedeutet, den Programmcode vollständig zu veröffentlichen, damit andere darauf aufbauen und ihn verbessern können. Dies fördert zum einen die Zusammenarbeit unter Entwicklern, zum anderen erhöht der Open-Source Aspekt bei Sicherheitsprodukten wie Hardware-Wallets auch die Sicherheit, da Fehler oder gar bösartiger Code nicht so leicht unentdeckt bleiben können.
Open-Source zu sein, ist einer unserer zentralen Werte bei BitBox. Die BitBoxApp, die BitBox-Firmware und sogar die Hardware-Pläne sind vollständig Open Source, sodass unabhängige Sicherheitsexperten und Entwickler überprüfen und nachvollziehen können, was das Gerät und die App konkret machen. Dies erhöht die Transparenz und reduziert das notwendige Vertrauen in uns als Hersteller. Reproduzierbare Builds ermöglichen es den Nutzern sogar, zu überprüfen, dass die installierte Firmware tatsächlich aus dem öffentlichen Quellcode stammt, und unser Bug-Bounty-Programm schafft einen Anreiz für Sicherheitsexperten, aktiv nach Schwachstellen zu suchen und diese zu melden.
Erfahre hier mehr darüber, was „Open-Source“ wirklich bedeutet.
Secure Chip
Hardware-Wallets schützen nicht nur vor Malware auf Computern oder Smartphones, sondern auch vor physischem Diebstahl, falls sie jemand findet und stiehlt. Entscheidend beim Schutz vor Zugriff auf das Gerät ist der Secure Chip, der auf kryptografische Operationen spezialisiert ist und über physische Schutzmechanismen gegen Manipulation verfügt.
Anders ausgedrückt: Secure Chips erschweren es, geheime Informationen wie die privaten Schlüssel aus der Hardware-Wallet auszulesen. Selbst wenn jemand deine BitBox findet, kannst du dir sicher sein, dass dein Geld weiterhin geschützt ist – sodass du deine Coins in eine neue Wallet übertragen kannst, ohne in Panik ausbrechen zu müssen.
Ein Nachteil von Secure Chips ist jedoch häufig, dass ihre konkrete Funktionsweise nicht öffentlich nachvollziehbar ist. Aber wie kann die BitBox-Firmware dann trotzdem Open Source sein? Hier kommt die Dual-Chip-Architektur ins Spiel, die mit der BitBox02 eingeführt wurde. Sie kombiniert die Transparenz einer Open-Source Firmware mit den Sicherheitsvorteilen eines Secure Chips. Dem Secure Chip wird nämlich nicht uneingeschränkt vertraut, sondern er wird lediglich für zusätzliche Sicherheit verwendet – ohne die Gesamtsicherheit im Falle einer Schwachstelle zu beeinträchtigen.
Erfahre mehr über die Dual-Chip-Architektur der BitBox.
Backup und Wiederherstellung
Egal wie fortschrittlich oder robust deine Hardware-Wallet ist – am Ende des Tages ist und bleibt sie ein technisches Produkt, und technische Produkte können kaputtgehen. Was den Besitz von Bitcoin tatsächlich sichert, sind die privaten Schlüssel, während die Hardware-Wallet lediglich ein Werkzeug für deren Erstellung und Verwaltung ist. Daher ist es entscheidend, dass dir deine Hardware-Wallet ermöglicht, Backups der privaten Schlüssel zu erstellen – denn es sind diese Backups, die deine Coins langfristig sichern.
Backups können auf verschiedene Weise erstellt werden. Sie sollten jedoch alle dem gleichen Wallet-Standard folgen, um zukünftige Wiederherstellungen so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Der heute am weitesten verbreitete Standard heißt BIP-39 und kommt in Form von 12 oder 24 englischen Wiederherstellungswörtern. Stelle sicher, dass deine Hardware-Wallet diesen Standard unterstützt, um Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern zu vermeiden.
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Die BitBox ermöglicht nicht nur Backups der 12 oder 24 Wiederherstellungswörter, indem sie auf dem Display angezeigt werden, sondern kann auch digitale Backups auf microSD-Karten erstellen. Das macht den Prozess bequemer und stellt sicher, dass neue Nutzer von Anfang an ein gültiges Backup haben.
Mehr dazu, wie du dein Wallet-Backup erstellst und sicherst, erfährst du hier.
Zusammenfassung
In eine Hardware-Wallet zu investieren, ist ein entscheidender Schritt hin zur finanziellen Souveränität. Dabei ist es wichtig, auf Aspekte wie ein eigenes Display, Open-Source-Firmware, einen Secure Chip und standardisierte Backup-Optionen zu achten. Zwar wird es immer kleinere Unterschiede zwischen einzelnen Produkten geben, doch diese vier Aspekte sind entscheidend für den Schutz deiner Coins.
Sicherzustellen, dass deine privaten Schlüssel offline bleiben und nur dir gehören, hat letztlich oberste Priorität – so vermeidest du die Risiken, die mit der Verwahrung auf Börsen oder in herkömmlichen Software-Wallets einhergehen. Triff deine Entscheidung unter Berücksichtigung dieser Punkte und übernimm noch heute die Kontrolle über deine Coins!
Häufige Fragen
Warum benötigt eine Hardware-Wallet ein Display?
Ein sicheres Display ermöglicht, Transaktionsdetails direkt auf der Hardware-Wallet unabhängig zu überprüfen. So können selbst bei einem kompromittierten Computer oder Smartphone manipulative Änderungen erkannt werden, bevor die Transaktion signiert wird.
Welche Vorteile bieten Open-Source Hardware-Wallets?
Eine Open-Source Firmware ist transparenter und fördert die Kollaboration, da sie unabhängige Sicherheitsprüfungen ermöglicht, das Risiko versteckter Schwachstellen reduziert und Vertrauen aufbaut – denn die Community kann unabhängig überprüfen, ob eine Wallet wirklich wie vorgesehen funktioniert.
Verbessern Secure Chips die Sicherheit von Hardware-Wallets?
Ein Secure Chip bietet zusätzlichen Schutz gegen physische Manipulationen, was es Angreifern erheblich erschwert, private Schlüssel auszulesen, selbst wenn sie physischen Zugriff auf das Gerät haben.
Warum sind Backups für Hardware-Wallets entscheidend?
Backups wie die Wiederherstellungswörter nach BIP-39 stellen sicher, dass du jederzeit wieder Zugriff auf deine Bitcoin und andere Kryptowährungen erhältst, falls die Hardware-Wallet verloren geht oder beschädigt wird – und sie sichern so langfristig deine Coins.
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Deine Kryptowährungen sicher zu halten muss nicht schwer sein. Die BitBox02 Hardware Wallet speichert die privaten Schlüssel deiner Kryptowährungen offline. So kannst du deine Coins sicher verwalten.
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Die BitBox-Produkte werden von Shift Crypto, einem privaten Unternehmen mit Sitz in Zürich, Schweiz, entwickelt und hergestellt. Unser Team aus Bitcoin-Entwicklern, Krypto-Experten und Sicherheitsingenieuren entwickelt Produkte, die unseren Kunden eine stressfreie Reise vom Anfänger zum Meister der Kryptowährung ermöglichen. Die BitBox02, unsere Hardware-Wallet der zweiten Generation, ermöglicht es den Nutzern, Bitcoin und andere Kryptowährungen zu speichern, zu schützen und mit Leichtigkeit zu handeln – zusammen mit der dazugehörigen Software, der BitBoxApp.